Abzieher für Zahnhebel Schaltautomat bei ILO MG-Motoren mit 3-Gang-Getriebe

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Produktinformationen "Abzieher für Zahnhebel Schaltautomat bei ILO MG-Motoren mit 3-Gang-Getriebe"

Zum Abziehen des Zahnhebels (Teil "B", gelb eingefäbt in Schemazeichnung) und Einstellen des Schaltautomaten an ILO 3-Gangmotoren der MG1xx - Serie. Für Zahnhebel mit Aussengewinde M20x1,5.

Achtung: beim ILO MG150V Goggoroller mit externem Schaltautomat benötigen Sie einen anderen Abzieher, dieser hier passt dort nicht!

Abbildung ähnlich.

 

Wie stellt man die Gangschaltung bzw. den Schaltautomat bei den Motoren ILO MG125x/MG150x/MG175 ein?

Das Einstellen des Schaltautomats bei den ILO 3-Gang-Motoren ist eine Geduldsarbeit. Am besten geht es bei eingebautem Motor.

Hintergrund zum Schaltautomat:

eigentlich braucht man den Schaltautomat gar nicht, die Gänge lassen sich auch ohne diesen Einlegen und so war das auch zu der Zeit, als dieser Motor entwickelt wurde; damals war nämlich noch die Tankschaltung rechts per Hand üblich. Mit dem Aufkommen der sequentiellen Fußschaltung, bei der der Schalthebel nach jedem Schaltvorgang selbständig in die Mitte zurückfedert, adaptieren die Hersteller solche Schaltautomaten, um dem Stand der Technik (Fußschaltung) gerecht werden zu können, ohne den gesamten Motor neu entwickeln zu müssen.

 

ILO Montage der Fußschaltung

(Für Motor-Ausführungen mit Fußschaltung)

 

Den gereinigten, fettfreien Konus des Zahnhebels (B) (Abb. 25) auf den gesäuberten, fettfreien Konus der Schaltwelle aufschieben. Die Mutter (A) mit der Hand leicht gegendrehen, so dass sich der Zahnhebel (B) noch auf dem Konus der Schaltwelle verdrehen lässt. 

Den Rastbolzen mit der Rastbolzenfeder in den vorgesehenen Sitz einführen. 

Die komplette Fußschaltwelle einsetzen. Hierbei beachten, dass die Schaltelemente im Fußschaltgehäuse mit Kugellager- bzw. Getriebefett eingesetzt werden. 

Den Fußhebel zunächst mit der Hand in der vorgesehenen Stellung auf die Kerbverzahnung der Fußschaltwelle drücken und, falls erforderlich, mit leichten Gummihammer-Schlägen in die richtige Lage bringen. Durch Vorhalten mit dem Handballen hierbei verhindern (an der Seite des Fußschaltgehäuses), dass die Fußschaltwelle beim Aufsetzen des Fußschalthebels zurückgedrückt wird, da sonst der Rastbolzen und die Rastbolzenfeder aus ihrer Führung herausspringen und ins Schaltgehäuse fallen. Ein Aussetzen oder evtl. Blockieren der Gangschaltung würde die Folge sein. Den Fußschalthebel daher nur bei abgenommenem Fußschaltgehäusedeckel auf die Fußschaltwelle aufsetzen. 

Jetzt die Klemmschraube fest anziehen. 

Die Montage des Fußschalthebels, wie vorstehend beschrieben, ist in jedem Falle zu beachten. Es ist also gleichgültig, ob es sich um eine Neumontage oder ein Umsetzen (zur Einstellung einer anderen Lage) des Fußschalthebels handelt. 

Zur Schalteinstellung ist die Rastplatte (C) und der in sie eingreifende Zahnhebel (B) durch entsprechende Drehung so einzustellen, dass sich ihre beiden inneren Rasten in gleichen Abständen (a) unter den Zähnen des Schwenkhebels (D) befinden. In dieser Stellung der Rastplatte (C) ist die Mutter (A) auf der Schaltwelle jetzt festzuziehen. Durch Betätigen des Fußschalthebels ist dann zu kontrollieren, ob sich der 2. Gang nach oben und unten einwandfrei schalten lässt. 

Die beiden exzentrischen Muttern (F) dienen zur Begrenzung des Ausschlages vom Fußschalthebel und sind erforderlichenfalls so zu verstellen, dass ein Durchschalten vom 1. in den 3. Gang vermieden wird. Die Stellung der Muttern (F) ist richtig, wenn der Anschlag (E) nach dem Schalten vom 1. auf den 2. Gang und hochgezogenem Fußschalthebel an der unteren Mutter anliegt. Beim Schalten vom 3. auf den 2. Gang und heruntergedrücktem Fußschalthebel muss der Anschlag (E) an der oberen Mutter anliegen. 

Die einzelnen Gänge müssen sich bei fühlbarer Einrastung einwandfrei auf- und abwärtsschalten lassen. Hierbei das Kettenabtriebsritzel des Getriebes etwas drehen, damit die Zahnräder im Getriebe eingreifen können. 

Jetzt den Fußschaltgehäusedeckel aufsetzen und festschrauben. 

Bemerkung: Nach einer früheren Anweisung sollte von der Leerlaufstellung ausgehend eingestellt werden. Es hat sich aber als vorteilhafter erwiesen, vom 2. Gang aus einzustellen.

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